Schuelstund am 22. Nov. mit Lehrer Bünzli,
gschribe vo de Viärtklässleri Vroneli

Schuelthek fasse, hopp an Platz, jede!
Und de Blick vo dere mit em Stecke sait: Schnörre hebe!
S’Glöggli wird glüütet, jetzt chan de Lehrer cho,
Aneli-Beteli-Cäterli, do hämmir eus jo uf öppis inelo!

Wäret de Lehrer no Nämeli verteilt,
sind Zwei bim zschpot cho inegheit.
D Spezialufgob vom einte: ad Wandtafle schriibe,
de ander tuet es uflätigs Tischgebät abeliire.

Mit Tinteschriibe, Heimaträtsel und Liädersinge,
Raucher-Vertäderlis und talerschwinge
tuet er lecker-feins Esse umrahme,
aber Lehrer Bünzli tuet doch no miesers plane….
Zwar judihui Schuelreis! Use us em Tintelompe,
aber go ochseriite und go seiligompe!
Bim 7ni uslo und chere welle,
hämmir nid emol uf 30 chöne zelle.
En Obenabe-Jass isch scho chli verpönnt,
wenn de Lehrer alli Charte kennt.
D’Notevergäbig isch spontan, treffend und amüsant,
Streber-Sprüch hät de Bünzli wiä Honig erchannt.
Schtempfel um Stempfel haut er i Olgi’s Heft, de Ruech…
defür schriibt si als Klassebeschti denn is Gäschtebuech!

Han selte anere Schuelig esoo glacht!
Jetzt sind Ferie und s’Foti isch gmacht.
Ide Schuelstobe tuet’s no zügig möfte –
also Fritzli, tue no löfte!
 

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