Schatzsuche im Stall Isliker  22. Dezember

Kurz vor Weihnachten war weniger die reiterliche Kunst im Stall angesagt wie Spass und Überlegungskunst. Reitlehrerin-Schätzchen Andrea, die sich diesen Joke-Ritt ausgedacht hatte, stellte erst mal sicher, wer welches Pferd reiten konnte. Herauszufinden war dies nämlich durch knifflige Wortspiele. „Stadt in Texas?“ (Freiberger Dallas) war eines der einfacheren Sorte, schwieriger wurde es mit Hinweisen auf Besitzer oder Eigenschaften.
Hinweisen auf den Karten zu folgen, war auch nicht so einfach. Wo zum Kuckuck ist die Königin zu Hause? Im Bienenstock? Ist Andrea selber die Königin? Erst nach einer sight-seeing-tour durch ihr Haus, erinnerte sich jemand an die TV-Wettkönigin und schaute bei Kuh Sybille nach. Nie wurden die Schafe so viel besucht wie an diesem Tag, denn die Hinweise waren echt geheim versteckt. Der halbe Köhlberg wurde nach Futterkugeln abgesucht, bis klar war, dass die Siloballen auf dem eigenen Hof gemeint waren. Handy-sei-dank fanden alle zur Rangverkündung wieder nach Hause.
Wenn Piraten einen Schatz gefunden hatten, gab es ein Freudengeschrei mit Tanz und Völlerei – als die Reitergruppen die mit Goldschmuck und goldenen Tannzapfen gefüllte Schatztruhe rückwärtstretend, schnaubend, teils kopfscheu vom Pferd aus endlich öffnen konnten, war die stärkste Reaktion ein blosses „wow“… nunja! Die Devise war ja klar: man darf die Pferde doch nicht erschrecken!
Toll fanden auch alle, dass die geschmückte Tanne eine Woche später wiederverwendet werden konnte am Winter Freibergertag.
 

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