Reiterferien in Schleitheim

Goldene Herbsttage
Wir erleben herrlich erholsame Reittage im Klettgau. Gegen Mittag hebt sich jeweils der Nebel und beschert traumhafte Fernsicht, verfärbte Buchen-Wälder mit Laubgeraschel und Rebberge wie mit dem Pinsel bemalt.

Die Pferde Emira, Eviva, Hardin, Knasti, Loren, Lynn und Nimbus (und natürlich auch ihre Reiter) amüsieren sich über die „Hamburger-Neulinge“ Sisko und Deliah voraus. Seltsamerweise geben Siloballen, ein liegender Wildschweinzaun, Krähen auf Pfosten flatternd oder geschmückte Winzerhäuschen eher unkontrollierbare Stopps ab wie Vogelwarnschussanlagen oder ein von hinten anfahrender Zug! Die Bussarde kreisen majestätisch über den Rebbergen, segeln mit der Bise…. sagenhaft erhaben und schön wie immer. Überhaupt scheint in dieser Gegend die Zeit still zu stehen und dies nicht nur, weil wir dauernd von vergangenen Ritten träumen, sondern auch weil die Wege immer noch bekannt liebevoll in die Landschaft gebettet und nicht geteert sind. Auf der Mittelgrasnarbe lassen sich die Fribi’s munter schnaubend auf einen Galopp ein.

Schleitheim .....
ist immer eine Reise wert
ob mit oder ohne Pferd
mit wieviel PS auch immer
nur die Sprüche werden dadurch schlimmer!
Feines Essen ist immer garantiert -
die Fribi's angeklotzt,
der Kurs dafür ja von Bruno angeboten wird.
Mittags kommt die Sonne durch –
Alte Randenhaus-Gäste stört das „huch“
Storen runter, sperrt die Sonne raus…,
aber hallo, dann gehen wir halt zu ihr hinaus!!!
Es gibt Gespräche bis tief in die Nacht,
wir haben wenig geschlafen, viel gelacht,
Sprüche geklopft, gescherzt, zelebrierten Fröhlichsein,
genossen feinen "Schlaatener" Wein,
schwärmten von alten Zeiten...
Himmel, so ist's herrlich zum Ferienreiten.
 

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