Sonntag, 29. Januar 2012
Mercedes CSI Zürich - Laureus-Cavallo Vorführung


Begeisterte Arbeit mit Kindern hat einen Namen: Laureus Cavallo

Die vielen Turn- und Reitproben führten ihren - auch sonntäglichen - Einsatz im Reitstall Isliker, Winterthur-Oberseen zu vollem Erfolg am Mercedes CSI. Die Kinder wurden mit stetiger Steigerung (sogar eine Probe mit Donghua Li) zum Höhepunkt in Zürich vorbereitet. Es herrschte denn auch ansteckende Fröhlichkeit am Treffpunkt über die einheitliche Frisur und dasselbe Outfit der 12 Mädchen. Erwartungsvoll wartete die Laureus-Cavallo „Familie“ teils beritten oder auf dem vollbepackten Wagen von Kuh und Pferd gezogen auf ihren Auftritt, während der Pauschenpferd-Meister auf der FMStute Flicka vorbildlich einige Übungen zum Einturnen absolvierte unter dem stets präsenten Fernseh-Team.
Dank der Bühne der grossen anschliessenden Show „China – hautnah“ nahm der Kreis der Turn-Präsentation die Hälfte des Stadions ein und die Showteilnehmer mussten nicht so weite Wege rennen. Bei eifrigen Bodenturnübungen liefen die Girls bei Einsetzen der poppigen Musik beim Überspringen, Überklettern und Überrollen der Pferde zu Höchstform auf. Dass sich auch Donghua Li samt Hund und Ziege in den rasanten Reigen einfügte, begeisterte das emotionelle Publikum vollends.
Im Kreise der Kinder zeigte der Olympionike von 1996, dass er heute noch ein Garant für turnerische Höchstleistung ist und stets offen für Neues. Dies lieferte die wort-wörtliche Umsetzung eines Pauschenpferdes in einen mit Spezial-Sattel und Griffen versehenen Freiberger als Turngerät. Die entstandenen Wipp-Bewegungen balancierte das Vorbild der Kid’s locker, elegant und auch in schneller Abfolge aus; er lud ein 7jähriges, von Laureus begünstigtes Mädchen zu sich aufs Pferd ein, dort einige Übungen zu zeigen und gab schlussendlich mit kaum gesteigerter Atemfrequenz ein spassiges Interview.
Das war beste Werbung für die Umsetzung der bezaubernden Idee von Laureus-Cavallo, benachteiligten Kindern den Umgang mit Pferden zu vermitteln. Im vollen Hallenstadium bekamen die Mädchen die Gelegenheit, öffentlich den Beweis ihrer Fortschritte aufzeigen und die begeisternde Stärke einer fröhlichen Gemeinschaftsarbeit von Mensch und Tier zu demonstrieren.
 

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